Ina Karr verlängert in Luzern bis 2031
Die frühere Chefdramaturgin für die Opernsparte am Mainzer Staatstheater Ina Karr verlängert ihren Vertrag als Intendantin des Luzerner Theaters bis zum Sommer 2031. Der Stiftungsrat des Luzerner Theaters teilt dazu mit: Anknüpfend an ihre erste Amtszeit bis Ende der Spielzeit 25/26 wird sie in den folgenden fünf Jahren ihre Arbeit mit Produktionen von hervorragender künstlerischer Qualität, starken Ensembles, regionalen wie internationalen Partnerschaften und grossem Engagement für die Realisierung des neuen Luzerner Theaters weiterführen. Ina Karr hat das Luzerner Theater in den ersten drei Jahren ihrer Intendanz zu einem offenen Haus für alle gemacht, in welchem sie das Publikum zum gemeinsamen Entdecken und zum Austausch einlädt. So positioniert sie das Theater gemeinsam mit ihrem Team geografisch wie gesellschaftlich in der Mitte der Stadt. Diesen Weg wird sie nun langfristig weiterführen, auch mit Blick auf den Bau des neuen Luzerner Theaters. Stiftungsrat und Intendantin haben sich darüber verständigt, die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre zu verlängern. Ina Karr ist in Luzern angekommen Der Stiftungsrat zeigt sich darüber hocherfreut, wie Stiftungsratspräsidentin Anja Meyer erklärt: «Ina Karr hat mehrfach bewiesen, dass sie mit ihrem Team das Luzerner Publikum begeistern kann. Die ausverkauften Vorstellungen und die stark steigenden Zuschauerzahlen in der aktuellen Spielzeit geben ihr…
CARL ZUCKMAYER-ARBEITSSTIPENDIUM 2024 an Carla Guimarães verliehen
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des PLUG& PLAY Theaterfestival für junge Regie wurde gestern Abend (9.5.2024) am Staatstheater Mainz erstmalig das CARL ZUCKMAYER-ARBEITSSTIPENDIUM verliehen. Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck überreichte das vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz neu ausgelobte Stipendium an die in Spanien lebende Dramatikerin Carla Guimarães – leider in Abwesenheit der Gewinnerin, die wegen diverser Flugstornierungen nicht persönlich anwesend sein konnte, aber digital zugeschaltet war. Die Gewinnerin war zwar enttäuscht, nicht persönlich vor Ort sein zu können, war über die Ehrung und Auszeichnung jedoch sichtlich gerührt und stolz – sie habe das Konzept zu ihrem eingereichten Stück bereits seit einigen Jahren in sich getragen und es sei ihr eine Ehre, diese durchaus autobiografisch geprägte Geschichte im Namen des berühmten Dramatikers Carl Zuckmayer endlich schreiben zu können. Sie freue sich, bald persönlich in Mainz sein zu können, um Ehrung und Urkunde entgegenzunehmen. Die Preisträgerin Carla Guimarães wurde 1975 in Salvador, Brasilien, geboren und lebt seit 2001 in Madrid, Spanien. Sie hat einen Abschluss in Sozialer Kommunikation, ihren Doktortitel erwarb sie mit einer Arbeit über das Thema der Immigration im zeitgenössischen spanischen Theater. Neben ihrer Tätigkeit als Dramatikerin arbeitet Carla Guimarães als Journalistin u.a. für…
Jubel für tanzmainz in Montréal
Standing Ovations und langandauernder Applaus – mit Sharon Eyals und Gai Behars erfolgreicher Tanzproduktion SOUL CHAIN, die 2018 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST gewann und 2020 zur renommierten TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND eingeladen war, begeistert das Ensemble tanzmainz aktuell das kanadische Publikum. Die Tänzerinnen und Tänzer knüpfen hiermit nahtlos an ihre internationalen Erfolge an. Gefeierte Gastspiele u.a. in New York, Paris, Rom oder Budapest haben das Mainzer Ensemble in den vergangenen Jahren zu einem echten Exportschlager werden lassen. Tanzdirektor Honne Dohrmann und Intendant Markus Müller freuen sich jetzt über die Einladung zu einem der renommiertesten Tanzfestivals Nordamerikas: „Danse Danse gehört zu den wichtigsten Adressen der zeitgenössischen Tanz szene. tanzmainz tritt hier u.a. neben dem Nederlands Dans Theater und Akram Khan aus London auf und darf sich auf höchstem Niveau präsentieren.“, so Honne Dohrmann. Markus Müller ergänzt: „Die große Begeisterung, auf die unsere Produktionen international treffen, ist eine wunderbare Bestätigung für unsere gemeinsame Arbeit am Staatstheater. Dass die Mainzer Kompagnie und unsere Produktionen weltweit eine solche Anerkennung erfahren, bedeutet eine enorme Motivation.“ Bevor tanzmainz im Juni und Juli seine SOUL CHAIN-Tournee in Slowenien und in den USA fortsetzt, ist das Ensemble in Mainz mit einer neuen Produktion zu erleben: der Doppelabend FORÇA (UA)…
Mainz Residenz – Ein Ort und ein Programm zur Förderung neuer Theaterkreationen
Mainz Residenz ist ein Programm – und auch ein Ort – an dem neue Theaterstücke/Kreationen entstehen. Ein Ort der Freiheit des Ausprobierens, der Offenheit, des Suchens, Findens, des (Noch-)Nicht-Wissens und auch: des möglichen Scheiterns. Hier will das Staatstheater die Entwicklung neuer Theaterprojekte auf ganz unterschiedliche Art und Weise fördern. Hier dürfen Autorinnen und Autoren eine erste Stückfassung schreiben, die noch nicht an Ort, Raum oder Personen gebunden ist. Hier können Theaterschaffende bei Stückentwicklungen erst einmal im geschützten Rahmen ausprobieren, ob das gewählte Thema oder die Grundidee überhaupt tragen – ohne direkten Zwang zur finalen Bühnenversion. Hier gibt das Staatstheater freien Gruppen oder Regiestudierenden die Möglichkeit, einen Teil ihres Entwicklungsprozesses durchzuführen. Das Programm der Mainz Residenz wird zum Teil im Leporello, aber auch sehr kurzfristig per Internet oder Newsletter bekannt gegeben. Es werden vor allem Try-Outs sein, also vorläufige, noch nicht finale Arbeitsergebnisse, bei denen besonders die Zuschauerreaktionen interessieren. Verantwortlich für das Programm und die Projekte der Mainz Residenz sind Jörg Vorhaben, Chefdramaturg Schauspiel, und Katharina Greuel, Künstlerische Produktionsleitung Schauspiel.